LALIQUES IKONEN

Ein Vermächtnis in Licht und Kristall

Seit den Anfängen prägen Natur, Weiblichkeit und Tierwelt die künstlerische Sprache von Lalique. Zeichnung und Materie treten in einen Dialog, Kristall fängt das Licht ein, jedes Motiv besitzt eine unverwechselbare Ausdruckskraft.

Von René Lalique über Marc Lalique bis zu Marie-Claude Lalique wurde dieses Erbe über Generationen weitergegeben und immer wieder neu interpretiert. Bacchantes, Mossi, Champs-Élysées, Tourbillons, Anémones, Poisson und Zeila zählen zu seinen bedeutendsten Ausdrucksformen.

Aus einer künstlerischen Vision entstanden und von den Kunsthandwerkern der Lalique Manufaktur in Wingen-sur-Moder vollendet, haben diese Kreationen ihre Wirkung über Jahrzehnte bewahrt. Sie stehen bis heute für die gestalterische Identität der Maison.

„Eine Kreation wird zur Ikone, wenn sie die Zeit überdauert, ohne an Kraft oder emotionaler Wirkung zu verlieren. Die Ikonen von Lalique entstanden aus der Auseinandersetzung mit Natur und Bewegung. Auch nach einem Jahrhundert oder mehreren Jahrzehnten besitzen sie eine bemerkenswerte Modernität. Unsere Aufgabe ist es, dieses Erbe mit Sorgfalt weiterzuführen, der ursprünglichen Intention treu zu bleiben und zugleich neue kreative Perspektiven zu eröffnen.“ - Marc Larminaux, Direktor für Kunst und Kreation bei Lalique

BACCHANTES ALS HOMMAGE AN DIE WEIBLICHKEIT

1927 entwarf René Lalique die Vase Bacchantes als skulpturale Hommage an die Weiblichkeit, inspiriert von der Welt des Bacchus. Junge Priesterinnen umgeben die Vase in einem sinnlichen Reigen. Die Linien ihrer Körper bestimmen Rhythmus und Bewegung der Komposition.

Die satinierte Oberfläche erinnert an die Weichheit der Haut. Wo das Licht den Kristall durchdringt, treten Volumen und Silhouetten plastisch hervor.

Die Herstellung beginnt mit sechs Glasmachern, die 14 Kilogramm Kristallmasse bei 1 150 °C in fünf Arbeitsgängen entnehmen und formen. Anschliessend durchläuft die Vase sechs Werkstätten der Kaltbearbeitung. Auf Sandstrahlen, Schliff und erste Politur folgen Mattierung, die Politur des Dekors am Rad und die Signatur von Hand. Zehn Kunsthandwerker aus unterschiedlichen Gewerken und fünfzehn Arbeitstage sind erforderlich, um jede Vase zu vollenden.

Seit nahezu einem Jahrhundert gehören die Silhouetten der Bacchantinnen zu den bekanntesten Motiven von Lalique. Heute findet sich das Dekor auf Schalen, Champagnerkühlern und exklusiven Kristallflakons wieder.

MOSSI UND DIE KUNST DER ILLUSION

Bei der 1933 entstandenen Vase Mossi wird das Licht selbst zum Dekor. Auf satiniertem Kristall bilden 96 glänzende Cabochons, angeordnet in sechs Reihen zu je sechzehn Elementen, ein faszinierendes Spiel aus Spiegelungen und Transparenz. Die optische Wirkung erinnert an ein Kaleidoskop.

Jedes Rundelement wird präzise gezeichnet und ausgerichtet, damit das Dekor beim Entformen unversehrt bleibt. Sechs Glasmacher verarbeiten 10 Kilogramm Kristallmasse, die bei 1 160 °C in vier aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen entnommen wird. Danach durchläuft die Vase sieben Werkstätten der Kaltbearbeitung. Insgesamt arbeiten neun Kunsthandwerker zweiundzwanzig Tage an ihrer Vollendung.

Heute wird das Mossi Motiv auch auf Windlichtern eingesetzt und setzt dort sein charakteristisches Spiel mit Licht und Reflexion fort.

 

CHAMPS ÉLYSÉES PARIS IN KRISTALL

Als Marc Lalique 1951 über die Avenue des Champs-Élysées ging, beobachtete er, wie der Wind die Blätter der Platanen erfasste. Er hielt diese Bewegung in einer Zeichnung fest und übertrug sie in Kristall.

Zwei Blätter scheinen aus der Materie hervorzuwachsen. Der für Lalique charakteristische Kontrast zwischen satinierten und klar polierten Flächen betont ihre Adern und Konturen.

Sechs Glasmacher formen 15 Kilogramm Kristallmasse, die bei 1 180 °C in fünf Arbeitsgängen entnommen wird. Anschliessend durchläuft die Schale sieben Werkstätten der Kaltbearbeitung. Der Prozess umfasst Schliff, erste Politur, den Schutz der Ornamente mit einer Leimmaske, Sandstrahlen, das Entfernen der Maske, die abschliessende Politur und die Signatur. Zehn Kunsthandwerker arbeiten achtzehn Tage daran, das satinierte und klar polierte Dekor herauszuarbeiten.

Das mit der Schale Champs-Élysées eingeführte Motiv wird heute in neuen Formen weitergeführt. Neben Vasen prägt es auch Leuchten, darunter Wandleuchten, Kronleuchter und Lichtinstallationen.

TOURBILLONS BEWEGUNG IN VOLLENDETER FORM

Die 1926 von Suzanne Lalique-Haviland, der Tochter René Laliques, entworfene Vase Tourbillons geht auf die Beobachtung eines sich entrollenden Farnwedels zurück. Seine Spiralen wiederholen sich in einer zugleich grafischen und geometrischen Komposition, die eine natürliche Form in Skulptur übersetzt.

Der Wechsel zwischen satiniertem und klar poliertem Kristall verstärkt die Tiefe des Dekors und lässt die Bewegung der Spiralen hervortreten.

2026 feiert Tourbillons sein hundertjähriges Bestehen. Zu diesem Anlass präsentiert Lalique eine Neuinterpretation mit korallfarbener Patina. Sie akzentuiert die Reliefs und nimmt Bezug auf die historische Ausführung von 1926 aus weissem, schwarz emailliertem Glas. Jedes Exemplar wird in der Lalique Manufaktur im Elsass von Hand gefertigt.

ANÉMONES DIE SCHÖNHEIT DES AUGENBLICKS

Die Anemone, Symbol für Reinheit und Unschuld, faszinierte René Lalique bereits früh. 1912 schuf er unter anderem eine Vase in Wachsausschmelztechnik mit einem Anemonendekor aus blau patiniertem Glas.

Die heutige Interpretation greift dieses Motiv neu auf. Skulptierte Blüten fügen sich zu einer grafischen Komposition. Der Wechsel aus satinierten und klar polierten Flächen bringt die samtige Wirkung der Blütenblätter und die Feinheit des Dekors zur Geltung. Auf Vasen, Skulpturen und Windlichtern bewahrt Anémones die flüchtige Schönheit der Blüte dauerhaft in Kristall.

POISSON DIE LEICHTIGKEIT DER UNTERWASSERWELT

Die 1913 von René Lalique entworfene Skulptur Poisson fängt mit wenigen präzisen Linien die Leichtigkeit der Unterwasserwelt ein.

Ursprünglich in Türkis geschaffen, erschien sie im Laufe ihrer Neuauflagen in zahlreichen weiteren Nuancen. Transparent, leuchtend oder farbintensiv lassen sich die einzelnen Fische frei zu einem persönlichen Lalique Aquarium arrangieren.

Mehr als ein Jahrhundert nach ihrer Entstehung führt die Skulptur Poisson eine der wichtigsten Inspirationsquellen der Maison fort. Die Tierwelt wird aufmerksam beobachtet und durch Zeichnung, Kristall und Farbe neu interpretiert.

ZEILA DIE ELEGANZ DER PANTHERIN

Lautlos schreitet sie voran. Der Körper ist gespannt, der Blick nach vorn gerichtet. Zeila scheint jenen Moment festzuhalten, der einer Bewegung unmittelbar vorausgeht.

Marie-Claude Lalique schuf die Pantherin 1989 als Ausdruck der anhaltenden Faszination der Maison für die Tierwelt. Ihre schlanke Silhouette lässt kraftvolle Muskeln erkennen. Tausend plastisch herausgearbeitete Flecken verleihen dem kristallinen Fell Struktur und Tiefe.

LICHT IN FORM GEBRACHT

Bacchantes, Mossi, Champs-Élysées, Tourbillons, Anémones, Poisson und Zeila entstanden in unterschiedlichen Epochen. Verbunden sind sie durch eine gemeinsame künstlerische Sprache.

Sie steht für eine Maison, die Formen und Strukturen aus der Natur gewinnt, Raum für Fantasie und Emotion lässt und ihre Vision aus dem Erbe René Laliques sowie aus Jugendstil und Art déco entwickelt.

In der Lalique Manufaktur in Wingen-sur-Moder geben Kunsthandwerker dieser Vision Gestalt. Von der glühenden Kristallmasse bis zur präzisen Veredelung entsteht jedes Objekt in zahlreichen Arbeitsschritten. Das Zusammenspiel aus satinierten und klar polierten Flächen gehört dabei zu den unverwechselbaren Signaturen von Lalique.

Die Ikonen bilden das lebendige Gedächtnis der Maison. Sie verbinden künstlerisches Erbe, Natur und meisterhafte Materialbeherrschung und werden mit jeder Generation neu erschlossen.

 

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Über Lalique

Lalique, 1888 vom visionären Künstler René Lalique gegründet, ist ein Symbol für Kühnheit, Eleganz und künstlerische Exzellenz. Als eines der renommiertesten französischen Kristallglashäuser steht Lalique für meisterhafte Handwerkskunst, zeitloses Design und unvergleichliches Savoir-faire. Mit seiner unverwechselbaren Ästhetik verwandelt Lalique alltägliche Momente in aussergewöhnliche Erlebnisse. Von Dekorationsobjekten über Inneneinrichtung, Schmuck, Parfüms und Kunst bis hin zum Gastgewerbe – jede Kreation verkörpert einen raffinierten Lebensstil. Lalique arbeitet mit renommierten Künstlern und Designern wie Zaha Hadid, Damien Hirst, Anish Kapoor, Yves Klein, Arik Levy, Terry Rodgers und James Turrell zusammen, um aussergewöhnliche Stücke zu schaffen, die Innovation und Tradition vereinen. Diese exklusiven Partnerschaften erwecken kühne künstlerische Visionen durch Laliques herausragende Handwerkskunst zum Leben. Seit 1922 wird jedes Kunstwerk in Laliques traditionsreicher Manufaktur im Elsass von Hand gefertigt und sichert so ein Vermächtnis der Exzellenz.

 

Pressekontakte

INTERNATIONAL - LALIQUE

Elle STEINBRECHER | elle.steinbrecher@lalique-group.com

Vân BOUCHET | vbouchet@lalique.fr

 

DACH – PR/TICULAR

Katja GRAUWILER | katja.grauwiler@pr-ticular.com

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Eröffnung am 1. August 2026
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Über Lalique Group

Lalique Group ist eine internationale Luxusgruppe, die sich der Kreation, Entwicklung, Vermarktung und weltweiten Distribution aussergewöhnlicher Marken widmet. Die Gruppe ist in den Bereichen Parfum und Kosmetik, Kristall, Schmuck, hochwertiges Mobiliar und Wohnaccessoires sowie in Kunst, Gastronomie, Hotellerie und Single Malt Whisky tätig. Lalique Group wurde im Jahr 2000 gegründet und hat ihren Sitz in Zürich. Ihren Namen verdankt die Gruppe der Maison Lalique, die 1888 in Paris von René Lalique gegründet wurde. Als prägende Persönlichkeit des Art nouveau und Art déco inspiriert seine Vision bis heute das Engagement der Gruppe für Kreation, handwerkliche Exzellenz und zeitlose Werte.

Kontakt

communication@lalique.fr

uk.lalique.com